INA verschob Entscheidung zu Raffinerie-Schließung

03.10.2014

Die Schließung der kroatischen Raffinerie in Sisak ist bis auf Weiteres verschoben worden. Das beschloss der Aufsichtsrat des Erdölunternehmens INA, einer Tochter der ungarischen MOL. Demnach kann der Vorstand keine diesbezügliche Entscheidung treffen, solange keine neue Entwicklungsstrategie für das gesamte Unternehmen ausgearbeitet wurde, hieß es am Donnerstagabend.

Der Aufsichtsrat tagte, nachdem die Raffinerie-Arbeiter in Sisak Proteste gegen die Schließung veranstaltet hatten. Auch die kroatische Regierung, die einen Anteil von 45 Prozent am Unternehmen hat, stellte sich gegen die Schließung quer. MOL begründete den Plan unter anderem damit, dass die Anlage in Sisak unprofitabel sei.

Quelle: APA