Energy News

Steyr-Automotive-Eigentümer Siegfried Wolf
<br /> - Quelle: APA/FOTOKERSCHI.AT / KERSCHBAUMMAYR

Steyr Automotive will 2035 "CO2-frei produzieren"

26.01.2022

"Wir werden 2035 CO2-frei produzieren" - mit einer ehrgeizigen Ansage hat Steyr-Automotive-Eigentümer Siegfried Wolf am Mittwoch bei der Präsentation einer Kooperation seines Unternehmens mit der Energie Burgenland aufhorchen lassen. Anlass der Veranstaltung: Die Steyr Automotive bekommt noch heuer die größte Dach-Photovoltaikanlage Österreichs. Sie soll rund ein Viertel des vom Werk benötigten Stroms selbst produzieren.

Kritik an Schiedsgerichten
<br /> - Quelle: APA/AFP

Investitionsschutz hemmt Ausstieg aus fossiler Energie

26.01.2022

Internationale Abkommen zum Investitionsschutz könnten den Ausstieg aus fossilen Energieträgern bremsen oder stark verteuern. Das gelte im Besonderen für das Energiecharta-Abkommen (ECT), kritisierten attac und die deutsche Umweltorganisation PowerShift am Mittwoch in einem Pressegespräch. Diese Abkommen garantieren Firmen Schadensersatz, wenn ihre Investitionen durch Gesetzesänderungen Verluste erleiden - oder auch nur erwartete Gewinne ausbleiben.

Die Rohstoffe für Windräder und Solaranlagen könnten teurer werden
<br /> - Quelle: APA (dpa)

Hohe Rohstoffpreise können Energiewende ausbremsen

26.01.2022

Kupfer, Lithium, Nickel und Kobalt: Steigende Preise für die in Windrädern, Solaranlagen und E-Auto-Batterien benötigten Rohstoffe können einer Studie zufolge die Energiewende in Deutschland bremsen. Wegen der stark zunehmenden Nachfrage dürften die Preise für die genannten Rohstoffe um 2030 herum auf einen Höchststand steigen und dort über Jahre verharren, geht aus der am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor.

Österreich ist ein Vorreiter bei alternativen Energiequellen
<br /> - Quelle: APA (dpa)

Österreich Vorreiter bei Erneuerbaren: Anteil 2020 bei 78 %

26.01.2022

Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion in der Europäischen Union ist leicht gestiegen: Im Jahr 2020 stammten 37 Prozent des Bruttostromverbrauchs aus "sauberen" Energiequellen, 2019 waren es 34 Prozent, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Mittwoch mitteilte. Von den EU-Mitgliedstaaten wurden in Österreich (78 Prozent) und Schweden (75 Prozent) mehr als 70 Prozent des 2020 verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energien erzeugt.

Stromkosten dürften länger hoch bleiben
<br /> - Quelle: APA/THEMENBILD

Längerfristig hohe Strompreise könnten Inflation anheizen

26.01.2022

Die Energiepreise sind wohl nicht nur wegen der aktuellen Ukraine-Krise hoch, sondern werden die kommenden Jahre noch hoch bleiben. Das wird sich erst mit der Zeit in den Verbraucherpreisen niederschlagen, heißt es in einer Analyse der Eco Austria. Das könnte einerseits zu einer anhaltend höheren Inflation beitragen, andererseits die Nachfrage und damit das Wirtschaftswachstum dämpfen, sagte Institutschefin Monika Köppl-Turyna im Gespräch mit der APA.

Kosten für Stromnetzstabilisierung im Vorjahr bei rund 100 Mio. Euro
<br /> - Quelle: APA/THEMENBILD

Stromverbrauch im Dezember im Durchschnitt 2017 bis 2019

25.01.2022

Der Stromverbrauch in Österreich lag im Dezember fast auf dem Niveau des Durchschnitts der Vor-Corona-Jahre 2017 bis 2019, wie der Übertragungsnetzbetreiber APG am Dienstag mitteilte. Der milde Dezember brachte die Stromerzeugung aus Laufwasserkraftwerken zurück in die Spur. Der Anteil an nachhaltig produziertem Strom lag bei rund 50 Prozent. Die Kosten für die Netzstabilisierung betrugen im Vorjahr rund 100 Mio. Euro, nach 134 Mio. Euro 2020.

Ukraine warnt vor Nord Stream 2
<br /> - Quelle: APA/dpa

Im Westen wächst Angst vor russischem Gas-Lieferstopp

25.01.2022

Der Kreml hat Befürchtungen in Westeuropa zurückgewiesen, dass Russland im Fall von Sanktionen den Gashahn zudrehen könnte. "Russland hat in den schwierigsten Momenten der Konfrontation zwischen Ost und West seine Vertragsverpflichtungen tadellos erfüllt", ließ der Kreml über seinen Sprecher Dmitri Peskow verlauten. Die Ukraine warnt unterdessen vor einem weiteren Anstieg der Gaspreise, falls die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 in Betrieb geht.

E-Autos: Steigende Zahl der Ladestellen erweitert den Kundenkreis
<br /> - Quelle: APA/THEMENBILD

Der 16. Wiener Bezirk als E-Auto-Hochburg dank Leasingfirma

25.01.2022

Der Wiener Gemeindebezirk Ottakring hat 2021 die Zulassungsstatistik der reinen Elektroautos im bundesweiten Bezirksvergleich aller Pkw-Neuzulassungen angeführt. 41 Prozent aller Neuzulassungen entfielen dort auf Stromer. Das liegt allerdings nicht daran, dass im 16. Bezirk das Elektroauto genauso präsent ist die wie bekannte Biermarke, sondern an Österreichs größter Elektroauto-Leasingfirma Instadrive, die ihren Firmensitz in Ottakring hat.

Habeck will die Zusammenarbeit verstärken
<br /> - Quelle: APA/AP Pool

Habeck will Wasserstofftechnik voranbringen

25.01.2022

Der deutsche Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) will klimafreundliche Technologien wie die Wasserstofftechnik in Europa voranbringen. Um die EU zum ersten klimaneutralen Kontinent zu machen, "brauchen wir grüne Spitzentechnologien 'made in EU', wie beispielsweise beim Thema Wasserstoff", erklärte Habeck anlässlich seines Antrittsbesuchs am Dienstag in Brüssel. Daher wolle er die Zusammenarbeit mit der EU "weiter vertiefen".

Die Investitionen in Klimatechnologien sind weltweit stark gestiegen
<br /> - Quelle: APA (dpa)

Investitionen in Klimatechnologien hoch, aber nicht gezielt

25.01.2022

In den vergangenen Jahren haben sich die weltweiten Investitionen in Klimatechnologien massiv erhöht. Von Mitte 2020 bis Mitte 2021 wurden 87,5 Mrd. Dollar von Risikokapitalgebern und Private-Equity-Firmen in Klimatechnologien gesteckt. Das waren 210 Prozent mehr als in den zwölf Monaten davor, geht aus dem "State of Climate Tech Report" des Unternehmensberaters PwC hervor. Das Geld fließt allerdings nicht in die effizientesten Klimalösungen.