Koordination der Instandhaltung

Grundlage

Dem Verteilergebietsmanager  ist nach dem GWG §18 (1) 28 auch übertragen
„ ... die Koordination der Instandhaltung der Verteilerleitungsanlagen gemäß Anlage 1, dass Auswirkungen auf Netzbenutzer möglichst gering gehalten werden.“

Ziele

Bei der Erfüllung dieser Aufgabe verfolgt die AGGM:

1. Keine ungeplanten Betriebseinschränkungen durch Instandhaltungsmaßnahmen
2. Vorrangig die Sicherung der Endkundenversorgung
3. Die Vermeidung bzw. Minimierung von Kapazitätseinschränkungen für Bilanzgruppen
4. Eine Optimierung von Betriebseinschränkungen:
    + Maßnahmen zusammenführen, die gleiche Bedingungen erfordern
    + Maßnahmen entflechten, die Kapazitäten wesentlich einschränken

Jahreskoordination

Bis November des vorhergehenden Kalenderjahres sammelt die AGGM Meldungen über Instandhaltungsmaßnahmen im Verteilergebiet Ost bzw. den Marktgebieten Tirol und Vorarlberg, sowie den jeweils angrenzenden Systemen. Nach Abstimmung mit den Systembetreibern erstellt die AGGM eine Jahreskoordination und präsentiert diese den Marktteilnehmern.

    Unterjährige Aktualisierungen und Durchführung

    Gemeldete Änderungen bzw. weitere Instandhaltungsmaßnahmen evaluiert die AGGM auf Koordinationsbedarf bzw. Wirkungen im Verteilergebiet. Erforderlichenfalls veranlasst die AGGM eine Abstimmung unter den betroffenen Systembetreibern bzw. geeignete Anpassungen der Maßnahmenplanung.

    Die AGGM verfolgt laufende Maßnahmen auf ihre Wirkungen im Verteilergebiet.

    Veröffentlichungen

    Die AGGM veröffentlicht Einschränkungen an Ein-/Ausspeisepunkten, die durch Instandhaltungsmaßnahmen bedingt sind, umgehend auf der Veröffentlichungsplattform der Central European Gas Hub AG (www.gashub.at/remit).

    Meldung von geplanten bzw. beabsichtigten Instandhaltungsarbeiten

    DI Wolfgang Weilguny, +43 (1) 27560 DW 28860; wolfgang.weilguny@aggm.at

    Johann Reckendorfer, +43 (1) 27560 DW 28873; johann.reckendorfer@aggm.at

    AGGM Dispatching,  +43 (1) 27560 DW 28840; rzf.dispo.at@aggm.at